Folkbewegung, Ethnowelle, Klezmerboom?
Was soll’s?

Berlins älteste und vielsaitigste Folkband bringt ihre Musik nicht nur mit flinken Fingern, sondern auch mit Leib und Seele unter die Leute – und nicht erst seit gestern. Wenn man über 40 Jahre in Konzertsälen, Musiklokalen, auf Stadtteilfesten und Feierlichkeiten von Deutschen, Russen, Türken, Serben, Kroaten, Bosniern, Roma, Juden und anderen Berlinern musiziert, nicht zuletzt auch mit internationalen Musikern arbeitet, dann sammelt sich ein riesiges Repertoire an.

Jüdische Hochzeitsmusik und jiddische Lieder, Zigeuner­musik oder Tangos aus dem alten Russland verschmelzen mit einem guten Schuss Balkanrhythmen und werden so überzeugend zusammengeführt, dass man sich in einer östlichen Dorfkneipe wähnt.

Auch hat man es vermutlich mit den weltweit einzigen Interpreten zu tun, von denen Klezmer in gelungener Weise auf Balalaikas umgesetzt wird - um nur eine der Besonderheiten des Kasbek-Ensembles zu nennen. Die Musik Osteuropas wird von dem Arzt, dem Pfarrer, dem Architekten und dem Journalisten aus reiner Leiden­schaft praktiziert – das allerdings mit hochprofes­sionellem Anspruch.

  Ensemble Kasbek

Uwe Sauerwein: Gesang, Gitarre

Andreas Karpen: Primbalalaika, Domra, Gesang

Christian Müller: Kontrabassbalalaika, Gesang

und

special guest Frieder Breitkreutz:
Violine, Trompetengeige, Gesang
(saranda-balkan.de)

Aktuelle Termine:

 

28. Januar 2017

50 Jahre Kasbek
mit Fanja Zycha
im Labsaal Lübars ...mehr